Coastline Cruisin‘

© JACKIE HERR

Am 20. August, seit 4 Tagen im Besitz meines US-PPL, haben meine Eltern und ich den ersten kleinen gemeinsamen Ausflug unternommen! Für die Nachmittagszeit reservierten wir bei Cirrus Aviation die Cessna 172 mit Garmin 1000, mein Dad übernahm das Fliegen und ich den Funk und das Fotografieren, meine Mom nahm auf den hinteren Sitzen platz.

Von Sarasota aus sind wir erstmal direkt nach Westen geflogen, um die Küste zu erreichen. Das dauert etwa… eine Minute ;)

Danach ging es nach Norden, an der Küste entlang bis zu Anna Maria Island. Von dort aus wieder Richtung Süden, bis nach Siesta Key. Da der Flugplatz nie wirklich weit weg liegt, hat man ihn fast immer in Sicht und kann in kürzester Zeit zurückkehren – von der Navigation her auch überhaupt kein Problem, eigentlich braucht man dafür garkein Garmin 1000, aber wir wollten für die kommenden Tage ein wenig „üben“ (siehe Changes in Latitudes, Changes in Attitudes…) :)

© JACKIE HERR

Wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt, mal eine derartige Tour zu machen, der sollte das unbedingt tun! Das ist überhaupt kein Problem, trotz der ganzen kontrollierten Flughäfen in diesem Gebiet. Wer von Sarasota aus startet, der meldet sich am besten so bei der Clearance:

„Sarasota Clearance, Skyhawk 21458, is parked at Dolphin Aviation with information […], requesting Sightseeing along the Coastline from […] to […] at 1000 feet“

Mit information ist die aktuelle ATIS-Info gemeint. Von wo bis wo man fliegen möchte, sollte man unbedingt dazusagen – die Fluglotsen können so besser planen, passen sehr gut auf und wissen meistens schon, wann man wieder zurückkehren will, bevor man sich gemeldet hat.

Wichtig ist auch zu wissen: Wenn man in oder unter 1000ft fliegt, darf man normalerweise während des Fluges über auf der Frequenz des Towers bleiben. Wer höher steigt, spätestens über 1100ft, der muss Tampa Departure kontaktieren. Und das könnte in manchen Fällen lästig werden, denn die Lotsen in Tampa haben schon genug zutun und haben es somit oft etwas eilig. Die Towerlotsen von Sarasota haben auch manchmal Stress, sind aber im Normalfall deutlich gelassener. Und wie schon gesagt: Sie werfen ein Auge auf jeden Piloten, egal ob der in einem Airliner oder in einer kleinen Cessna sitzt. Wenn Verkehr (oder Sonstiges, was den Weg behindern könnte) in der Nähe ist, so geben sie sofort Bescheid. Sie sind da zum Helfen und sind natürlich auch auf Flugschüler/Anfänger/Ausländer eingestellt :)

Aber nun seht Euch die Bilder an, um einen Vorgeschmack davon zu bekommen! Leider konnten wir keine Delfine, Haie oder Rochen entdecken, aber die Wasserfarbe allein war beeindruckend genug. Wobei, wartet lieber erstmal ab, bis ihr die Fotos von dem nächsten Blogpost zu sehen bekommt… ;)

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2 Kommentare

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