Floridays

© JACKIE HERR

Seit ein paar Tagen bin ich zurück aus dem Urlaub und habe mir endlich mal die Zeit genommen, an meinem Blog zu arbeiten. Kaum zu glauben, dass mein letzter Artikel von Anfang Mai ist – aber in der Klausurzeit bin ich einfach nicht dazu gekommen. Ich hoffe, dass ich Euch dennoch über Facebook einigermaßen auf dem Laufenden gehalten habe!

Im August hieß es dann schließlich: Ab nach Florida! Und zwar für dreieinhalb Wochen, mit Eltern und Freund. Selbstverständlich lagen wir nicht nur faul am Strand oder am Pool, sondern haben auch viel unternommen und sind einige Male geflogen. Zuerst war ich mit einem kleinen Checkout dran, um mich wieder an die Maschine, den Flughafen und den Funk zu gewöhnen. Also habe ich mich mit einem Fluglehrer von Cirrus Aviation getroffen, um 06.30 Uhr. Morgens. Aber das Aufstehen um 5 Uhr hat sich wirklich gelohnt! Seht einfach die Bilder an, dann wisst Ihr, warum :)

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Gleich am nächsten Abend wollte ich eigentlich mit meiner Mom und meinem Freund einen Rundflug mit der Skycatcher machen – daraus wurde allerdings leider nichts, da die Batterie Probleme bereitet hat. Beim nächsten Versuch, ein paar Tage später, hat es dann aber geklappt.

Wie üblich, sind wir entlang der Küste von Siesta Key nach Anna Maria Island geflogen. Auch dieses Mal setzte sich die Sonne ganz besonders gut in Szene, neben einigen vereinzelten Regenschauern und einem Regenbogen. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir gelandet – ich habe mich absichtlich so beeilt, da die Schauer allmählich dem Flughafen näher kamen. Und siehe da, kaum war der Motor der 162er abgestellt, schon fing es an zu schütten. Da ist ein Hochdecker schon vorteilhaft! Wobei das auch eine angenehme Abkühlung an dem schwülheißen Tag war. Und da der Himmel so schön aussah, habe ich mich nicht nur unter dem Flügel versteckt, sondern bin unter Rumpf und Höhenleitwerk rumgekrakselt (zugegeben, dieses Wort steht zwar nicht im Duden, aber beschreibt hier einfach am besten meine „elegante“ Art und Weise mich zu bewegen) und habe viel zu viele Fotos geschossen. Bei der Gelegenheit wurde mein Maschinchen auch noch fest angebunden :)

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Übrigens haben wir auch wieder „Urlaub im Urlaub gemacht“ (wie mein Freund meinte) und waren für ein paar Tage in Key West – dieses Mal haben wir uns allerdings von Silver Airways fliegen lassen (siehe Changes in Latitudes, Changes in Attitudes…) ;)

Etwa eine Woche später (am National Aviation Day der USA) ging es dann nach Winterhaven, um etwas ganz besonders Schönes zu fliegen. Nein, wir waren nicht auf dem Weg zu Jack Brown’s Seaplane Base, sondern zu Preston Aviation! Im Sommer 2011 durfte ich schon einmal bei ihrer Stearman mitfliegen, aber nun war ich da, um mit der (natürlich knallgelben) Piper Cub Landungen zu üben und mein Tailwheel Endorsement zu bekommen. Im Inland ist es zwar noch ein wenig heißer als an der Küste, aber mit dem fliegenden Cabrio war es dennoch angenehm :)

Natürlich war es für mich das erste Mal, vom hinteren Sitz aus zu fliegen. Zweieinhalb Stunden (mit einer Mittagspause dazwischen) sind wir sowohl Dreipunktlandungen, als auch Radlandungen durchgegangen. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mir die Dreipunktlandung ziemlich schwer fällt, da ich geraaade so genug Kraft im Arm habe, den Knüppel ganz nach hinten durchzudrücken (wie gesagt – ich bin nicht die Sportlichste) – und ja, am nächsten Tag hatte ich sogar Muskelkater. Peinlich. Vielleicht sollte ich in Zukunft die Trimmung schwanzlastiger einstellen. Dafür ist mir aber die Radlandung umso leichter gefallen, die habe ich viel schneller erlernt. Das war ein anstrengender Tag, aber es hat selbstverständlich sehr viel Spaß gemacht! Hoffentlich verlerne ich nichts, bis ich unsere eigene Cub fliegen darf. Many thanks to Peggy and Tim! :)

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Anschließend sind wir nach Lakeland gefahren und haben das Florida Air Museum besucht. Fotos davon gibt es in einem Extra-Artikel – genauso wie von dem Ausflug zum Kennedy Space Center einige Tage später :)

Zum Schluss haben mein Dad und ich zusammen einen weiteren Rundflug mit guten Freunden unternommen. Diesmal haben wir die Luxus-Maschine von Cirrus Aviation gechartert: eine Cessna 172 Skyhawk mit Garmin 1000 und sogar A/C! Zum Glück war das Wetter ideal, um einen Abschiedsflug (wieder entlang der Küste) zu machen. Klares, blautürkises Wasser! Ab und zu haben wir sogar Delfine, Rochen und Manatees entdeckt. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich mein neues Intercom Interface Cable (von Nflightcam) für die GoPro ausprobiert, mit dem ich endlich den Funk aufzeichnen kann – hat super funktioniert :)

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Die Zeit in Florida ging leider wie immer viel zu schnell vorbei! Ich hoffe sehr, dass ich möglichst bald wieder meine zweite Heimat besuchen kann – sie fehlt mir nämlich jetzt schon wahnsinnig :)

Wie versprochen werden die angekündigten Blogposts demnächst rauskommen! Bis bald!

3 Kommentare

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